Japan

Die Angaben in der Süddeutschen Zeitung zu Fukushima lagen bei 670 Billiarden Bequerel, dies wäre 670 mal 10 hoch 12 Zerfälle, die nach Angaben des MEXT etwa 40 Kilometer nordöstlich Dai Ichi NPP mit 21.3 mikroSievert erreicht werden, Messungen in der Hot Zone in 20 Kilometer Entfernung liegen nicht vor, Datum war der 14. April 2011, 19.00 Japan Standard Time. 

Die zentrale Frage wird die nach Auswirkungen sein trägt doch die Deposition über die Luft nach dem Abklingen von Iod wenig über die sibirische Ebene bei, die erste Deposition wurde über den Kurilen und den Aleuten und Alaska erwartet so daß der größte Teil, der aus dem Umstand, der die havarierten Reaktoren am Pazifik lagen eben übers Meer verblasen wurden und somit sind nach Upgrade auf Stufe 7 der INES Skala International Nuclean Emergency Scale in Japan Today die Gehalte an Caesium 137 in Kühlwasser mit denen die Reaktoren lecken bemerkt worden, Caesium ist im Kühlwasser gebunden, Zerfälle sind spontan zu erwarten.

Hauptnachricht war damit ein Kind aus der Evakuierungszone um Fukushima wurde mißhandelt, es ist zunächst von Turnhallen auszugehen, in die Heimatlose aus dem Erdbeben, aus dem Tsunami und aus der Reaktorkatastrophe, die sich kausal bedingten gelangten, erst bebte die Erde, dann kam das Meer und in der ersten Sekunde brach die Hauptkühlleitung der Reaktoren weil Japan vier Meter versetzt wurde, der Boden einen Meter nach oben schwappte und danach eine fünfzehn Meter hohe Welle die Uferböschung überwand, tatsächlich konnte man wenige Fernsehkamerabilder annehmen, die Hauptinsel Japans Honshu hat um die Metropolregion Tokio mit 35 Millionen Einwohnern herum die Industriegebiete im Norden, Epizentrum war jedoch die Universitätsstadt Sendai, die am Landgang des Epizentrums lag, so nimmt man fünfzig Kilometer unter dem Meer in fünf Kilometer Tiefe den Erdschollenbruch an, es widersetzt sich zunächst der Erfahrung, daß Erde wie der Fußboden oder die Rinderweide und die Asphaltstrasse zwei Meter in Bewegung geraten, man nimmt eben dieses an und die Risse sind die Indikatoren, der Indikator muß jedoch zunächst gewichtet werden.

Für Schwäbisch Gmünd war die Uhrenindustrie wichtig die von Firmen wie Seiko mit Quartzuhrwerken verdrängt wurde, man kann nur eine Montagelinie annehmen, die Quartzwerke in Mechanikfräsen gefertigte Gehäuse einsetzt, eine CNC Dreh-und Fräsmaschine springt nun nicht einen Meter hoch, es sei denn ein Erdbeben der Magnitude 9.0 ereignet sich am Meeresboden und eine Fertigungslinie für Quartzuhren liegt in der Nähe.

Für Versicherungsverträge wären berechtigte Industrieversicherungen im Aktuariat für Industriebetriebe gültig, dies wäre für die Rückversicherungen mit Versicherungsnehmern in Risikostudien für Regionen in Erdbebenneigung und Kapitalstruktur aufzuschlüsseln, dies wird jedoch wegen der Niedrigzinspolitik Japans und Restriktionen im Kapitalmarktverkehr wenige aktuarische Auswirkungen haben, wenn Lokalversicherer wenige Rückversicherungen gekauft haben sind Munich Re und Swiss Re eskamotiert, es sei denn für Life sei eines der 25 000 Opfer in einer Lebensversicherung unter die Wellen oder in einen Gebäudeinsturz geraten, dann muß die Glaubhaftmachung eingehen.

Man kennt nun SONY Ericsson Mobilfunkgeräte, man kennt SONY Camera Cybershots, man kann jedoch für die Momente der Katastrophe und 34 Tage danach wenige Aktualisierungen aufbringen, wenn Speichersticks naßwerden und Gerät unter den 80 Millionen Tonnen von Schrott und Abbaumaterial verschwindet dann sind High Techgeräte ebenso zum Schrott geworden wie die Fabrik in der es einst hergestellt wurde.

Man hatte um 1830 in Japan die Technik des Holzdrucks entwickelt und dies war Holzplatten wurden mit einem Messer geschnitten, mit Farbe bestrichen und mit Japanpapier bedeckt, danach in einer Presse statisch belastet, diese Drucke sind seitenverkehrt anzubringen und man kann damit Druckgrafiken in Kleinserie herstellen, in der Technologiegeschichte mit 1830 genau zum Zeitpunkt als Maria Sibylle Merian in Surinam die Insekten und Botanikbilder im Kupfertiefdruck vorbereitete, Japan hatte dabei den Holzdruck der besser als die Holzschnitte jedoch farbig war.

Ich kannt die Reproduktionen auf A4, einige sind auf A6 verkleinert reproduziert, man hat sie mit Kanjischriftzeichen versehen, die etwa zehn Schriftzeichen im Druck umfassen, man mußte sich spiegelverkehrt anfertigen.

Hatte man das Erdbeben von Basel 1336 später mit Ulrich von Müller dem Historiographen genommen  hatten in Japan 899 AD und 1350 schwere Erdbeben die Schreinen und Burgen erschüttert, man hat die markante Holzarchitektur entwickelt, die Reproduktionsweise in den Städten war jedoch die Viehzucht sowie die Textilwirtschaft, es sind Spinnrocken zerbrochen.

Somit muß von der Relativierung der Industriestruktur ausgegangen werden, zunächst sind heute die Montagewerke von Toyota in den USA wegen der Zulieferteile stillgelegt weil Material und Teilemangel herrscht, sie waren bereits 2008 stillgelegt weil Nachfragemangel herrschte.

Somit kann leider für die Auswirkungen dieses Erdbebens für diejenigen, die in einer Sekunde um 14.46 JST beim Nachmittagsschlaf erschlagen wurden keine Zeugenschaft mehr kommen, für diejenigen die zwei Tage Tage später im Schnee erfroren keine Zeugenschaft kommen, es kommt für diejenigen deren Leben unter Kämpfen und Irrtümern endete nun jede Hilfe zu spät, man kommt am Tag 34 an das Ende der Chronistenpflicht.

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