Wieder in der Bibliothek

Eine Marginalie berichtet bei der Fernuniversität in Hagen wurde die passwortgeschützte Versendung eines pdf Files im Fach ökologische Psychologie von 80 Seiten untersagt weil die Rechte dieses Files dem Kröner Verlag zustehen, die Universität hatte eine Kopie erworben, multipliziert und Studenten im Fach, die Semestergebühren und Gebühren für die Kurseinheit bezahlen dieses pdf zum download zur Verfügung gestellt, einen Rechner sowie einen DSL Anschluß müssen sie selbst aufbringen. 

Es ist dies ein Praxisfall, die Prärogative gilt dem Kröner Verlag für gute Texte der Philosophie, angekauft werden diese vom Autor, der damit die Rechte abtritt, dies gilt für die Druckausgabe sowie die pdf Version, die ein proprietäres Format von Adobe ist, Adobe ist damit Rechteinhaber dieses Formates als Format, Kröner muß eine Adobe Lizenz erwerben um damit diese pdf vertreiben zu können.

Falls ein Autor eine pdf fähige Software wie openoffice erwirbt kann er  damit den Aufsatz abspeichern und etwa bei scribd hochladen, dort wird er für Interessenten zur Verfügung gestellt.

Im Falle der Fernuniversität galt jedoch, daß ein Angestellter der Universität den Aufsatz erstellt und er den Kursteilnehmer im Druckformat zur Verfügung gestellt wird, geprüft wird dann die Einsendeaufgabe, die nach der Lektüre der Kurseinheit eingeschickt wird.

Ein Autor kann nicht das Recht auf den Druck seiner Werke erreichen.

Das Urheberrrecht in herkömmlicher form ist daher das Recht des Verlegers eine Form eines Textes zu erwerben und sie auf eigene Kosten und auf eigenes Risiko zu produzieren und zu verkaufen, der Autor muß von diesem risikogewichteten Recht Abstand nehmen, ansonsten könnte er als Verleger und Herausgeber agieren.

Kröner agiert damit im eigenen Namen sowie in Vertretung des Autors dessen Rechte sie erworben haben.

Unvergessen ist damit die Einlassung von Harry Rowohlt, der als entlaufener Erbe eines Verlagsgründers betonte, er schreibe nur auf Bestellung, er ist Autor und Übersetzer.

Heute dürfte ein Band von Peter Nadas „Parallelgeschichten“ bei rowohlt verlegt und gedruckt eingehen dessen Romanstruktur mich interessiert, mich interessiert das Buch in der Erzählstruktur dessen was Peter Nadas zusammengestellt hat wie zuvor bei Thomas Pynchon „Gegen den Tag“, es sind dies die Großprojekte erzählerischer Weltbewältigungsversuche, Meisterwerke, die wenn die kaufkräftige Nachfrage zu wünschen lässt in Abweichung von der Buchpreisbindung in den Handel kommen, der Leser, der ein potentieller Autor sein kann wird mit dem Buch umgehen wie es ihm beliebt, der Schüler wird versuchen den Meister zu übertreffen und fast wird es ihm gelingen, die Kriterien werden im Verlagswesen sowie in der Literaturkritik zu finden sein, die schlechteste Kritik ist die, die nicht stattfindet.

Kommen wir zu einen Gedicht zu Ostern von Günter Grass in der Süddeutschen Zeitung gedruckt, wir hatten sein Interview am 1.9.1983 gehört, „Ein weites Feld“ mit dem Wiedergänger Theodor Fontanes nicht der Erwähnumng für wert befunden und letzlich zur Ergänzung die von Marcel Reich Ranitzky zusammengestellte Sammlung Kanon bezogen, eine Sammlung von Essays von Heinrich Mann bis zu Joseph Roth, Essays, die Schriftsteller dieses Jahrhunderts darstellen, Grass ist daher einer derer, der mit 85 Jahren noch publizieren kann, ein Gedicht ist daher kurze Lyrik, die der Literaturkritik anheimfällt, zwischen Ostern und dem russisch-griechischen-serbischen-georgischen Osterfest heute war die Grass Debatte die Marginalie, ein letztes Zeichen eines Autors des zwanzigsten Jahrhunderts, die als literarische Stimme am Verlöschen ist, sobald seine Olivetti Farbbänder verblichen und die Tinte vertrocknet ist, theoretisch kann man damit den Börsenbericht zur Orientierung nehmen, IBM und Lenovo sind jedoch in den elektronischen Formaten nicht die Inhaber der Inhalte, dies kann ich nur dem Weltverband der Zeitungsverleger, der als Patron der wordpress Softwaregruppe für die Infrastruktur sowie die Technik eintritt, für die Journalisten sind damit die Rechte am Text auf den Verleger übergegangen, die größeren Konfliktfälle hatte ich an den Fallbeispielen als Journalisten beim Versuch die Berichte für den Verleger der Sunday Times zu erstellen und für worldpress Bilder zu erstellen geschildert, Edith Bouvier mag mit Serge Dassault einen Verleger haben, der Berichte im Figaro druckt und eine Flugzeugfirma besitzt, die ein Sanitätsflugzeug zur Verfügung stellen kann, für die normalen Verhältnisse in Mitteleuropa sind jedoch solche Sachverhalte und Schuldfragen, die letzinstanzlich nur vom internationalen Gerichtshof in Den Haag zu klären sind mit den Kostenüberlegungen belastet, Verbrechen darf sich nicht lohnen ist ein idealistischer Ansatz, ich nehme mir jedoch das Recht heraus jederzeit für Berufskollegen einzutreten wenn ich meine deren Rechte verletzt zu sehen, Plattform dafür ist jedoch wordpress nach amerikanischem Recht, das die Rechte der Meinungsfreiheit hochhält.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s