Wie erwartet berichtet das Tübinger Tagblatt von der

Wie erwartet berichtet das Tübinger Tagblatt von der 1. Mai Kundgebung, nur es ist eben oft Euphemismus und Opportunismus im Spiel. Beginnen kann Session am Europaplatz, es ist die Bushaltestelle und man geht über die Brücke zum Marktplatz, dort hatte man ein Mikrofon.

Nun ist es leider in den Residenzstätten und Welterbestätten so, daß nur übrigbleibt was übriggelassen werden soll und das Mememto mori eben dessen gilt was nach dem Scheitern übrigblieb, Tübingen hatte Johannes Kepler, der in Manuskriptseiten Planetenbahnen berechnete und einen Venusdurchgang vorhersagte, er baute eine Weltmaschine mit Hilfe von Zimmerleuten und hängte daran an Seilen Gewichte auf und es war eine Simulation mitten im dreißigjährigen Krieg, bei ihm stimmten die Größenverhältnisse nicht, nicht die Maßverhältnisse, nicht das Gewicht, er wurde verlacht aber der Krieg forderte Menschenleben in nie gekannter Anzahl wohl weil die bakterielle Infektion unterschätzt wurde, Bakterien kannte man nicht und hatte keine Instrumente, die Planetenbahn der Venus konnte man nicht anders prognostizieren als eben mit Ellipsen, der Buchdrucker Osiander begann damit eine Unternehmerkarriere aber das ist eine andere Geschichte weil es um Grafik und um Latein ging und darum vom Zustand der Welt zu berichten.

Nun können sich die Ururenkel gerne am Marktplatz aufstellen, es enthebt sie nicht der Pflicht selbst Progrosen über ihre Zukunft anzustellen, selbst wenn die Zukunft nicht in Tübingen erfunden wird, gerade hatte ich die Prognosen der Astronomie aus Sao Paulo erhalten aber dies ist eben ein gewisses Rechenwerk zu dem instrumentelle Voraussetzungen gehören und entweder davon absehen, was es ausmacht den Arbeitsplatz in einer Megastadt zu erreichen oder davon ausgehen wenn schon 20 Millionen Menschen ihren Bohneneintopf wollen und verkochen dann kann es nichts schaden wenn zwanzig davon eben den Sinn für Mathematik und die Wissenschaft pflegen, es gibt eine National Foundation of Science und es gibt ja den Mars Rover, ein Vehikel, das gewissen Funkübertragungen absetzt.

Es geht natürlich um die Wissenschaft aber man kann sich weder willkürlich an die Spitze setzen noch im Durchschnitt verstecken, eines war doch, bei SARS wurde der diagnostizierende Arzt als erster von der Infektion hinweggerafft, eine Prognose hat sich nicht ergeben, weil es nicht der Mathematik und nicht der Modelltheorie folgt sondern nur gewisse Gesetzmäßigkeiten erkannt werden können, ein Arzt kann eben nicht im Kanzleramt praktizieren, ein bißchen mehr Größe schadet jedoch nicht.

Meine Vorhaben sind damit Giorgio Agamben möchte ich hören, Charles Taylor ebenso nur wird es bei den älteren Männern weder den Zwang zur Vollständigkeit geben weil eben manches verworfen wurde und manches nicht einmal im Anhang Platz fand und weil es eben beide male um die Resultate was das Universitätssystem und die Staatsorganisation imstande zu erbringen sind, die besten ihres Faches jedoch die Philosophie als die windigste ihrer Fakultäten, es ändert sich doch nichts wenn die alten Männer weghören, eben ihre Welt so prägen wie sie es gerne hätten, ich mach mir eine Welt so wie es mir gefällt, diese ist jedoch nicht die Welt des Durchschnittsbürgers oder des Lernenden weil es gewisse Rechte im Irrtum gibt und manche Irrtümer eben weniger schwerwiegend als andere sind, darin ist eben wenig Sinngehalt zu finden.

Mein Großvater zog von Tübingen an die Somme und hat Pferde oder die Hoffnung oder den Glauben an die Industrie verloren, es gab danach eben die Pflicht und das Kommandosystem mehr, es gab nicht die Möglichkeiten an der Stadt weiterzubauen, es gab keine Unverbindlichkeit mehr.

Gewiß hat sich kein Bauer in der Stadt halten können, somit ist eben die Philosophiegeschichte der einzige Anknüpfungspunkt, wir sind hier schon etwas anmaßend.

Nun der 1. Mai ist eben eine Gelegenheit, nur wie Bloch meinen könnte gibt es auch andere Gelegenheiten die Zukunft zu verspielen oder wir stufen ihn erst heute in die Liste der Irrtümer ein, es ist kein Poetry Slam und kein Kampftrinken, es geht gewiß um Form und um Anstand.         

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