Heute beginnt in München die Verhandlung vor dem

Heute beginnt in München die Verhandlung vor dem Obersten Landesgericht mit der Verlesung der Anklage durch den Bundesanwalt Herbert Diemer zusammengefasst sind es 35 Seiten.

Prozesseröffnung durch den Vorsitzenden Richter Götzl und Feststellung der Identität der Angeklagten Beate Tschäpe. Ralf Wohlrabe, André und Holger gehören dazu, da sie vorgeführt werden ist die Identitätsfestellung eine Formsache.

Es wird ihnen vorgeworfen gemeinsan an acht Morden mitgewirkt zu haben, gewiß ist feststellbar, daß jemand vom Leben zu Tode gekommen ist und die entstellte Leiche zu finden war, es sind jedoch Angeklagte im Saal deren Gemeinsamkeit das Wissen um die Morde gewesen sein soll somit sind sie angeklagt der Verbrechen, die der Generalbundesanwalt aufzulisten und zu verlesen die Aufgabe übernommen hat.

Strafverfahren sind persönlich, sofern die Person im Saal ist kann die Verhandlungsfähigkeit festgestellt werden, ein Strafverfahren ist persönlich was die Angeklagten angeht, es gibt jedoch von der Staatsanwaltschaft bei gleichlautenden Delikten die Vorteile der Prozessautomatisierung wie der Büroorganisation und somit können bei vielen Delikten und Angeklagten die Textblöcke verwendet werden, die Verteidigung, deren Rolle im Verfahren durch den Vorsitzenden gewiesen wird, kann Textblöcken die mangelnde Spezifizierung vorwerfen, es werden jedoch acht Mordfälle an 85 Verhandlungstagen bis 2014 verhandelt, 500 Zeugen können gehört werden und 80 Nebenkläger sind zu befriedigen, wiewohl bei schweren Straftaten der Tod des Opfers das Ende des Verbrechens war ist die unmittelbare Tatbeteiligung Tschäpes eine Crux des Verfahrens, denn die mutmaßlichen Haupttäter Uwe und Uwe haben Selbstmord begangen, es wird zu deuten sein, was aus diesem Dreiecksverhältnis geworden ist. Dazu hat man einen NPD Funktionär angeklagt, er könnte Mißwisser gewesen sein denn zur Amtsaufklärungspflicht und somit Aufgabe der Staatsanwaltschaft gehört es bei Offizialdelikten die Klärung des Sachverhaltes bei Verbrechen zu finden und zur Pflicht des Bürgers, bei Kenntnis eines Verbrechens die Ortspolizeibehörde in der Stadtverwaltung, die Landespolizeit oder die Staatsanwaltschaft und den Ermittlungsrichter zu verständigen, bei den angeklagten Delikten ist jedoch eine Zeitspann von zehn Jahren anzunehmen, Kenntnis kann durch unmittelbare Kommunikation wie mündlicher Rede als auch durch das Briefsystem in den Justizvollzugsanstalten erlangt werden, diese Briefe der braunen Hilfe wurden zensiert, das heißt soweit tatrelevante wie täterrelevante Sachverhalte dargestellt wurden sind sie der Gefängnisverwaltung vorgelegt und zu den Akten genommen worden.

Nun sind die Opfer türkischer Sprache und Nationalität und des Wohnortes in Bayern in Nürnberg und München und Kassel in Hessen sowie im Fall Kiesewetter abgeordnete Beamtin von Thüringen nach Baden Württemberg gewesen, es gilt bei den Kleingewerbetreibenden wie der Anwärterin das Lokalitätsprinzip wie die Staatsanwaltschaft im Gerichtsbezirk feststellen muß, sie hat jedoch niemals Anklage erhoben weil offensichtlich kein Täter bekannt war. 

Zunächst wird der Mord an Enver Simsek am 9. September 2000 an einem moblien Blumenstand an einer Ausfallstraße von Nürnberg-Langwasser. verhandelt, danach der Mord an Abdurrahim Özüdogri in einer Änderungsschneider bei Nürnberg-Gostenhof. Zum dritten ein Imbissbudenbetreiber in Nürnberg, Dönergrill. Es lag in der Nähe der neonazitreffs, zuletzt 2005.
Es folgten Morde in München-Ramersdorf.
Zuletzt der Mord an Michèle Kiesewetter aus Thüringen in Heilbronn.
Es sind nun leider an allen Orten Kriegszerstörungen Nürnberg, München, Heilbronn hatten die Bombenlast zu tragen, Heilbronn zudem die Nachrüstung und für das Verhältnis Baden Württemberg Thüringen ist gerade hier Göppingen-Erfurt eine Achse.
Weil 85 Verhandlungstage terminiert sind können Anfang 2014 Zeugen und Nebenkläger gehört werden, das Land hat die Pflicht, die im Landesgebiet begangenen Verbrechen aufzuklären. Anklage wurde nicht erhoben daher sind nur die hier genannten Angeklagten mit konkreten Delikten zu beklagen.
Es ist dann schwierig wenn der Täter das Verbrechen nicht überlebt, mittelbare Täter sind dann für den Staatsschutzsenat oder im politischen Strafrecht zu beklagen.
Prozessual ist es günstig auf acht Angeklagte zu verringern.             

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